Am 27. Januar wird es 75 Jahre her sein, dass sowjetische Soldaten aus dem Vernichtungslager Auschwitz 7.000 Überlebende befreiten, in den Jahren davor wurde dort mehr als eine Million Menschen von den Nazis ermordet. Schwierig ist es auch, die Zahl der Täter zu bestimmen, Schätzungen zufolge sollen es bis zu 250.000 gewesen sein. Nur wenige sind seitdem verurteilt worden. Die meisten Verantwortlichen kamen ungeschoren davon – wenn, dann wurden sie im Rollstuhl vor Gericht geschoben. Dabei waren viele von denen, die jetzt noch leben, damals kaum älter als 20 Jahre. Angestoßen werden die Ermittlungen meistens von der Ludwigsburger Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat mit den Ermittlern gesprochen und berichtet zum 75. Befreiungstag von Auschwitz von der Arbeit der Behörde.

3.000 Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Wirtschaft treffen sich jedes Jahr im schweizerischen Davos, um über die Herausforderungen zu reden, denen die Weltwirtschaft sich stellen muss. Der gängigen Vorstellung des Treffens als selbstherrliche Versammlung alter reicher Männer, die hinter dem Vorhang der Konferenz Deals abschließen, wollen die Organisatoren nicht entsprechen. Stattdessen findet das 50. Weltwirtschaftsforum unter dem Motto statt, verantwortliche Akteure im Namen einer nachhaltigen Welt zusammenbringen zu wollen. So sollen "Faire Ökonomien" und "Die Rettung des Planeten" zu den zentralen Themen des Treffens gehören. Dabei tauchen durchaus Widersprüche auf: Greta Thunberg spricht von der erschreckend geringen Menge an CO2, die die Menschheit noch emittieren darf, ehe die Erderwärmung nicht mehr auf zwei Grad zu begrenzen ist. Parallel lobt US-Präsident Donald Trump die eigene Wirtschaftspolitik, stimmt die Teilnehmenden auf Wachstum ein und warnt vor "Propheten des Untergangs". Aber wie viel Gewicht haben die Sätze überhaupt, die in Davos fallen? Darüber spricht die stellvertretende Politikressortleiterin von ZEIT ONLINE, Marlies Uken, die die Konferenz vor Ort beobachtet.  

Und sonst so? Der Bundespräsident spricht in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem.

Mitarbeit: Alexander Eydlin
Moderation: Fabian Scheler

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