Den US-Präsidenten Donald Trump und den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu verbindet einiges: Beide propagieren einen starken Nationalstaat. Beide präsentieren sich als Regenten, die als Einzige für Recht und Ordnung in ihrem Land sorgen können. Und gegen beide läuft ein Verfahren, das ihnen das Amt kosten könnte: Gegen den US-Präsidenten läuft ein Impeachment, dem anderen droht eine Haftstrafe wegen Korruption. Seit Beginn seiner Amtszeit hat Trump Netanjahu unterstützt – im Besonderen, wenn es um den Umgang mit Palästina ging. So verlegte Trump die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem, strich sämtliche Hilfszahlungen an die Palästinenser und schloss die palästinensische diplomatische Vertretung in Washington.

Jetzt haben Trump und Netanjahu gemeinsam einen Plan verkündet, der den andauernden Konflikt im Nahen Osten beenden soll. Der als "Deal des Jahrhunderts" angepriesene Nahost-Friedensplan sieht zwar einen palästinensischen Staat vor, doch eine Rückkehr zur Zweistaatenlösung ist er nicht. Die Palästinenser lehnen den Plan kategorisch ab und bezichtigen beide Präsidenten der Verschwörung; Nahost-Expertinnen und -Experten kritisieren den Deal als "völkerrechtswidrig". Was genau sieht der Friedensplan vor? Und wieso Misstrauen die Palästinenser dem Deal? Über die Kritik an dem Deal und ob er wirklich zu neuem Frieden führen kann, darüber spricht Fabian Scheler mit Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der ZEIT. 

Einst fragte Rudi Carrell in einem Lied, wann es mal wieder richtig Sommer werde. Dann kam der Rekordsommer 2018. Es war der zweitheißeste Sommer seit der Wetteraufzeichnung. Auch im folgenden Sommer suchten die Menschen in Badeseen und am Eisstand Abkühlung von der Hitze. Die Waldbrandgefahr stieg, die Land- und Forstwirtschaft hatte mit der anhaltenden Dürre zu kämpfen und durch Stürme und Starkregen verursachte Schäden nehmen zu. Parallel dazu werden die Winter milder.

Doch sind das alles nur vorübergehende Wetterphänomene? Oder sind Rekordsommer und frühlingshafte Temperaturen im Winter schon Symptome des Klimawandels? Wie sich die globale Erderwärmung auf das Wetter auswirkt und welche Entwicklungen zu erwarten sind, das erklärt der Klimaexperte und ARD-Wettermoderator Karsten Schwanke. 

Und sonst so? Wenn die Mieten steigen, werden die Leute kreativ – und richten sich ihr Homeoffice an ungewöhnlichen Orten ein. Zum Beispiel in einem U-Bahn-Schacht.

Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen
Moderation: Fabian Scheler

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