Seit Wochen zerstören Wüstenheuschrecken in Ostafrika ganze Landstriche. Nach ungewöhnlich starkem Regen und Überschwemmungen profitieren die Insekten von günstigen Brutbedingungen. Weil zu viele von ihnen in einem Gebiet leben und die Nahrung knapp wird, ziehen die Tiere in riesigen Schwärmen weiter. Nach Äthiopien, Somalia und Kenia sind inzwischen auch Südsudan, Eritrea und Uganda bedroht. Die Insekten fressen Anbaufelder kahl und bedrohen laut den Vereinten Nationen die Lebensgrundlage von über 13 Millionen Menschen. Somalia und Pakistan haben bereits den Notstand ausgerufen. Allein in Äthiopien haben die Heuschrecken bereits eine Fläche von 2.350 Quadratkilometern zerstört. Die Journalistin Bettina Rühl berichtet aus Nairobi, der Hauptstadt Kenias, ob nun eine Hungersnot droht und wie die Länder die Plage bekämpfen wollen.

Ab morgen treffen sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Sicherheitspolitik in Bayern. Im Mittelpunkt der 56. Münchner Sicherheitskonferenz werden die aktuellen politischen Krisen in der Welt sowie zukünftige "sicherheitspolitische Herausforderungen" stehen. Darüber hinaus bietet die Konferenz traditionell die Gelegenheit zu zahlreichen bi- und multilateralen Gesprächen. Motto der Sicherheitskonferenz ist "Westlessness". Die Sicherheitskonferenz will nach Antworten auf die Frage suchen, was es für die Welt bedeutet, wenn sich der Westen nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen kann. Was genau unter dem Motto zu verstehen ist, was Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erreichen will und ob auch der Klimawandel eine Rolle spielt, erklärt Michael Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

 Und sonst so? Wie zwei Riesendämme Europa retten sollen.

Mitarbeit: Alena Kammer, Matthias Peer
Moderation: Ole Pflüger

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