Hilfe zum Suizid – das wünschen sich einige schwer kranke Menschen. Doch der Paragraf 217 stellt die "geschäftsmäßige", also regelmäßig geleistete Beihilfe zur Selbsttötung, in Deutschland unter Strafe. Bis zu drei Jahre Haft drohen. Der Bundestag wollte mit der 2015 verabschiedeten Reform insbesondere das Auftreten von Sterbehilfevereinen eindämmen. Ärztinnen und Ärzte, Sterbehilfevereine und schwer kranke Menschen kritisieren diese Reform und zogen schon 2016 vor Gericht. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet deshalb heute, ob Beihilfe zum Suizid verboten ist, wenn sie geschäftsmäßig erfolgt. Einer der klagenden Ärzte ist Matthias Thöns aus Witten. Im Gespräch mit Moderator Fabian Scheler erklärt er, warum er und andere klagen und wie die sogenannte assistierte Sterbehilfe aussieht.

Nachdem Norbert Röttgen vergangene Woche seine Kandidatur überraschend bekannt gab, wollen nun zwei weitere Politiker neuer Parteichef der CDU werden. Armin Laschet und Friedrich Merz kündigten ihre Bewerbung am Dienstag nacheinander vor der Presse in Berlin an. Merz sagte, er wolle im Falle seiner Wahl eine Frau als CDU-Generalsekretärin vorschlagen. Der ebenfalls als Kandidat gehandelte Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, er werde zugunsten von Laschet auf eine Kandidatur verzichten. Er soll laut Berichten Laschets Stellvertreter werden, wenn dieser zum CDU-Chef gewählt wird. Im Gespräch mit Fabian Scheler erklärt Michael Schlieben, warum Armin Laschet als Parteichef geeignet wäre und wie wichtig der CDU eine Frau im Team ist. Er ist politischer Korrespondent im Politikressort von ZEIT ONLINE.

Und sonst so? Afrikas Jugend blickt optimistisch in die Zukunft.

Mitarbeit: Alena Kammer, Christina Felschen
Moderation: Fabian Scheler

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