Nie wurde David Suziki müde, auf die soziale Verantwortung der Wissenschaft und die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Jetzt hat der Kanadier den Ehrenpreis des Alternativen Nobelpreises gewonnen.

Suzuki, der Nachkomme japanischer Einwanderer wurde 1936 in Vancouver, Kanada, geboren. Er studierte Zoologie an der University of Chicago und lehrte von 1963 bis 2001 als Professor an der University of British Columbia. Er sei zum Ergebnis gekommen, sagte er einst, dass sämtliche wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl positiv als auch negativ eingesetzt werden können und die einzige Möglichkeit letzteres zu verhindern, sei eine gut informierte Öffentlichkeit. Und so gab Suzuki die Forschung auf, führte nur die Professur bis zum Jahre 2001 fort, um sich ganz der Aufklärungsarbeit zu widmen.

In den späten Siebzigern wurde Suzuki zum wichtigsten Sprecher der Naturwissenschaften. Seit 1979 ist er der Moderator der Sendung The Nature of Things with David Suzuki, eine Wissenschaftssendung zur besten Sendezeit im kanadischen Fernsehen, die in 80 weitere Länder exportiert wurde. Seine Themen blieben die globale Erwärmung und erneuerbare Energien. Suzuki zeigte seinen Zuschauern Möglichkeiten auf, wie sie mit einfachen Änderungen an ihrem Lebensstil zum Umweltschutz und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen können.

Suzuki erhielt zahlreiche Ehrendoktortitel und Auszeichnungen, darunter den Titel "Companion of the Order of Canada", Kanadas höchste Auszeichnung für Zivilpersonen. Im Jahr 2004 wurde er in der Fernsehsendung The Greatest Canadian zur Wahl des bedeutendsten Kanadiers nominiert und von den Zuschauern auf den fünften Platz gewählt, die beste Platzierung unter den noch lebenden Kandidaten. Suzuki produzierte unzählige weitere TV-Shows und –Serien, schrieb 43 Bücher, davon 17 für Kinder.