Der Al-Qaida-Anführer Abu Bakir sei bei dem Angriff auf sein Fahrzeug in der Provinz Kundus getötet worden, teilte die Nato-Truppe Isaf mit. Bakir sei auch Taliban-Kommandeur gewesen und habe Selbstmordattentäter trainiert. Bei dem Luftangriff am Sonntag sei ein weiterer Aufständischer getötet worden. Die Aufständischen waren der Nato zufolge dabei, eine Polizeistation angreifen.

Mehrere verletzte Aufständische seien festgenommen worden, als sie sich in einem Krankenhaus behandeln lassen wollten. In der Provinz Kundus hat die Bundeswehr das Oberkommando über die Isaf-Soldaten. In dem Gebiet sind rund 4000 deutsche Soldaten stationiert. Die Provinz galt lange Zeit als relativ ruhig, dient nun jedoch zunehmend Aufständischen als Operationsbasis.