Aufständische haben in der nordafghanischen Provinz Kundus deutsche und afghanische Soldaten des neuen Ausbildungs- und Schutzbataillons der Bundeswehr angegriffen. Die Bundeswehr teilte mit, Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Nach Angaben der Internationalen Schutztruppe Isaf wurden bei dem Gefecht zwei Aufständische getötet.

Die Bundeswehr berichtete auf ihrer Homepage, die Soldaten seien mit Handfeuerwaffen und Panzerfäusten beschossen worden. Sie hätten den Angriff aber abwehren können.

Nach Isaf-Angaben hätten die Truppen eine Stellung der Aufständischen mit Hilfe einer Bundeswehr-Drohne vom Typ Luna auf einem ummauerten Grundstück ausmachen können. Die Soldaten hätten die Stellung mit einer gelenkten Anti-Panzer-Rakete zerstört.

Das Ausbildungs- und Schutzbataillon (ASB) ist erst seit kurzem in Kundus eingesetzt. Ziel ist das sogenannte "Partnering", bei dem die Bundeswehr-Soldaten gemeinsam mit Soldaten der afghanischen Nationalarmee operieren.