Bei einem Fährunglück in Ägypten sind offenbar mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen, als ein Bus von einer Fähre in den Nil stürzte. Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur Mena. Polizeivertreter sprachen von 17 Toten. Die Fähre sei auf dem Fluss im Süden des Landes verunglückt, hieß es in ersten Berichten, nur vier Insassen hätten überlebt. Weitere Details zum Unglück wurden zunächst nicht bekannt.

Einem Polizeisprecher zufolge transportierte die Fähre einen Bus mit Passagieren, die auf dem Weg zu einem Friedhofsbesuch gewesen seien. Der Bus war ins Wasser gestürzt, als die Fähre den Anleger der Ortschaft Aschment in der Nähe von Beni Sueif erreichte und mit großer Wucht gegen das Ufer prallte.

Das Staatsfernsehen berichtete, Rettungskräfte suchten noch nach weiteren Opfern, während mehrere Überlebende ins Krankenhaus gebracht worden seien. Über die Nationalität der Passagiere ist bislang noch nichts bekannt.

Schiffsunfälle kommen in Ägypten häufig vor. Vielfach sind Wartungsprobleme oder Nachlässigkeit die Ursache.