Kairo kommt nicht zur Ruhe: In der ägyptischen Hauptstadt liefern sich Demonstranten und Sicherheitskräfte am Montag den dritten Tag in Folge Straßenschlachten. Seit Beginn der Proteste gegen die Militärregierung kamen auf dem zentralen Tahrir-Platz nach Angaben aus Ärztekreisen 33 Menschen zu Tode. Die Protestierenden besetzten den Platz, obwohl die Polizei mit Tränengas und Knüppeln gegen die Menge vorging. Montag kommender Woche beginnt in Ägypten die erste freie Wahl seit Jahrzehnten. Wegen der Gewalt fürchten viele, dass die Abstimmung gestört wird.