Der Chef der griechischen Konservativen, Antonis Samaras, unterstützt das Rettungspaket der EU für sein hoch verschuldetes Land. Mit dieser Erklärung akzeptiert er auch Sparauflagen, die die Währungsunion dem Land machte. Seine Partei, die Nea Dimokratia (ND) sei "konsequent" auf einen Erfolg der Maßnahmen konzentriert, damit das Vertrauen der Märkte zurückgewonnen wird, heißt es in seinem Brief, der an die EU, die Euro-Gruppe, die Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds geschickt wurde.

"Die Nea Dimokratia unterstützt voll diese Ziele", heißt es. Samaras äußert darüber hinaus sehr vorsichtig die Ansicht, dass einige Maßnahmen – da sie bislang erfolgslos geblieben seien – erneut besprochen werden könnten: "Strengstens im Rahmen des Programms", schrieb er aber.

Samaras Brief kommt einen Tag, nachdem die EU damit gedroht hatte, die nächste Hilfssumme für Griechenland – acht Milliarden Euro – nicht auszuzahlen, wenn sich nicht alle griechischen Entscheidungsträger schriftlich zum Sparprogramm bekennen. Außer Samaras hatten sich alle griechischen Spitzenpolitiker dazu bereit erklärt.

Sollten die acht Milliarden Euro bis zum 15. Dezember nicht fließen, wäre Griechenland zahlungsunfähig.