Hunderttausende demonstrierten friedlich, viele Randalierer aber machten die Straße zum Kampfplatz: In Griechenland hat es nach dem Beschluss des umstrittenen Sparpakets durch das Parlament schwere Ausschreitungen gegeben. Allein in Athen wurden Polizeiangaben zufolge 150 Geschäfte geplündert und 48 Gebäude in Brand gesetzt. Etwa 100 Menschen seien verletzt worden, darunter 68 Polizisten. Vermummte Randalierer warfen Brandsätze, die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein. Es waren die schlimmsten Auseinandersetzungen in Griechenland seit 2008.