Nach seinen Siegen bei den Vorwahlen der US-Republikaner in Michigan und Arizona hat Mitt Romney auch eine nicht bindende Abstimmung im Bundesstaat Wyoming gewonnen. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts lag nach Parteiangaben mit 39 Prozent der Stimmen vor seinem Konkurrenten Rick Santorum , der 32 Prozent der Stimmen erhielt. Der texanische Abgeordnete Ron Paul landete mit bei 21 Prozent auf dem dritten Platz. Der ehemalige Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich , erhielt acht Prozent.

Über die 26 Delegierten im bevölkerungsärmsten US-Bundesstaat wird allerdings erst in der kommenden Woche entschieden. Die Delegiertenstimmen werden nicht wie in den meisten anderen Bundesstaaten als Gesamtpaket vergeben. Prognosen des US-Fernsehsenders CNN zufolge könnte Romney zehn Delegierte zugesprochen bekommen, Santorum neun.

Der republikanische Herausforderer von Präsident Barack Obama wird beim Nominierungsparteitag der Republikaner Ende August gekürt. Eine Vorentscheidung könnte am sogenannten Super-Dienstag am 6. März fallen, wenn zehn Bundesstaaten zeitgleich abstimmen. Das Partei-Establishment der Republikaner steht größtenteils hinter Romney , weil er als aussichtsreichster Herausforderer Obamas gilt.