Mit der Unabhängigkeit des Südsudan im Juli 2011 hat der Sudan drei Viertel seiner Ölreserven eingebüßt. Seither gibt es an der teilweise noch nicht festgelegten Grenze immer wieder heftige Kämpfe, bei denen es um den Zugang zu den Quellen in der Region geht. Zuletzt flog die sudanesische Luftwaffe Angriffe, obwohl sich die südsudanesische Armee zuvor vom umstrittenen Ölfeld Heglig zurückgezogen hatte. Der Präsident des Südsudan, Sava Kiir, warf dem Nachbarn aus dem Norden bereits vor, Krieg gegen sein Land zu führen. Die Lage sei kritisch, sagte er.