Der Fall des getöteten Afroamerikaners Trayvon Martin bewegt die USA. Angeblich aus Notwehr soll ein Mitglied einer Bürgerwehr den 17-Jährigen Ende Februar niedergeschossen haben. Die Umstände sind weiter ungeklärt, am 10. April soll über eine Anklage gegen den Schützen befunden werden. Internetpetitionen, Solidaritätsmärsche, Gedenkgottesdienste – die Gesellschaft nimmt großen Anteil an der Tragödie und streitet über Rassismus und Waffengesetze. Polizei und Justiz sind wegen der zurückhaltenden Ermittlungen in der  Kritik.