Bei einer Offensive der jemenitischen Armee und zwei mutmaßlichen US-Drohnenangriffen sind im Jemen rund 25 Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet worden.

Nach Angaben des Militärs im Jemen seien bei US-Drohnenangriffen zehn Al-Kaida-Kämpfer in den Provinzen Marib und Shabwa, südöstlich der Hauptstadt Sanaa , getötet worden. Dies berichteten übereinstimmend der britische Sender BBC und der arabische Sender Al Jazeera . Weitere 15 Terroristen seien während einer Offensive der Streitkräfte in der Provinz Abyan im Süden des Landes ums Leben gekommen. Bei den Gefechten seien zudem sechs Soldaten und ein Offizier ums Leben gekommen.

Die Einsätze im Osten und Süden des Landes waren Teil einer groß angelegten Offensive des Militärs, um die Städte Sindschibar und Dschaar wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Sindschibar wird von den Partisanen der Scharia kontrolliert, es handelt sich um Verbündete von Al-Kaida. Die USA  gaben keine offizielle Bestätigung für eine Beteiligung an den Angriffen ab.

Die USA hatten erst Anfang der Woche bekanntgegeben, einen Anschlag der im Jemen ansässigen Al-Kaida-Zelle mit einer sogenannten Unterhosen-Bombe auf ein Passagierflugzeug vereitelt zu haben. Die USA haben beim Kampf gegen die Al-Kaida in dem Land wiederholt unbemannte Flugkörper eingesetzt . Jemens Regierung hat jedoch bisher nicht bestätigt, dass US-Drohnen im Land eingesetzt werden.