Nordkorea : Kim Jong Un will es modern
Das kommunistische Nordkorea ist komplett verarmt – doch in der Hauptstadt glitzert es plötzlich wie im Kapitalismus. Ein Umbruch kündigt sich an: Fotos aus Pjöngjang.
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Ein Wandgemälde in der Paektusan-Architektur-Akademie in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang
© Martin Sasse/laif
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Das moderne Pjöngjang: Blick vom 170 Meter hohen Juche-Turm über den Taedong-Fluss auf die Skyline der Hauptstadt mit dem Rugyong-Hotel und dem neuen Wohnviertel Changjon-gori
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Am internationalen Flughafen von Pjöngjang: Ein neues Terminal wird gebaut.
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An der Metro-Station Sungri ("Sieg"), im Hintergrund das moderne Neubauwohnviertel Changjon-gori: Die Bilder zeigen Republikgründer Kim Il Sung (l.) und seinen Nachfolger Kim Jong Il, den Vater des aktuellen Herrschers.
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Vor dem Mansudae-Grand-Monument in Pjöngjang wird mit zwei 20 Meter hohen Bronzestatuen an den "Ewigen Präsidenten" Kim Il Sung und an den "Geliebten Führer" Kim Jong Il erinnert.
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Noch nicht modernisiert: Passagiere in einem Oberleitungsbus
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Reparaturdienst für Oberleitungen in der Innenstadt Pjöngjangs
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Passanten in der Pjöngjanger Metro, die Zeitungsstände sind eine der wenigen gedruckten Informationsquellen für die Bevölkerung der Stadt.
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In der Mangyongdae Revolutionary School, Nordkoreas Militärschule für junge Kadetten: Kim Il Sung hat diese Eliteschule angeblich 118 Mal besucht, Kim Jong Il 93 und Kim Jong Un bislang zwei Mal.
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Eine miniaturisierte Militärparade auf dem Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang
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Ein Wandmosaik zeigt die beiden verstorbenen Führer an einer Kabelfabrik in Pjöngjang.
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Arbeiter in der Kabelfabrik
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Studentinnen machen sich eifrig Notizen vor dem 170 Meter hohen Juche-Turm; Juche ist der Name der offiziellen Ideologie in der Diktatur.
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Junge Pioniere in einem Zirkus in Pjöngjang
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Eine Show im Rungna-Delfinarium in Pjöngjang
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Bislang war Pjöngjang, die Hauptstadt des verarmten und international isolierten Junta-Staates Nordkorea, eine graue sozialistische Betonstadt. Doch plötzlich gibt es glitzernde Straßenzüge, die an den Glamour der kapitalistischen Welt erinnern: Der junge Diktator Kim Jong Un verändert die Stadt. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer war dort und berichtet über diesen Umbruch. Der Fotograf Martin Sasse hat ihn begleitet und beeindruckende Bilder mitgebracht. Bauers Reportage aus Pjöngjang erscheint im Dossier in der neuen Ausgabe der ZEIT.