Der Giftgasanschlag in Syrien soll einem Medienbericht zufolge von einem Bruder des Präsidenten Baschar al-Assad befohlen worden sein. Der Chemiewaffenangriff bei Damaskus, bei dem Hunderte Menschen starben, sei von Maher al-Assad genehmigt worden, berichtete der Nachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Vereinten Nationen.

Demnach sei der Einsatz von Chemiewaffen eher eine Kurzschlusshandlung des jüngeren Bruders von Assad gewesen als eine strategische Entscheidung.

Nach Angaben des UN-Mitarbeiters spiele die Verantwortung für den Einsatz eine wesentliche Rolle für mögliche Militärschläge gegen das syrische Regime. Wenn Maher al-Assad der Schuldige sei, könnten dem Bericht zufolge die ihm unterstellten Republikanischen Garden eher ein Ziel sein als Einrichtungen des Präsidenten. 

Maher al-Assad gilt als mächtiger Mann in der syrischen Führung. Er kommandiert die Eliteeinheiten des Regimes, die Republikanischen Garden und die Vierte Division der Armee.