Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten sind 49 Menschen getötet worden. Am dritten Jahrestag des Volksaufstandes gegen den damaligen Präsidenten Hosni Mubarak demonstrierten Anhänger und Gegner der neuen Regierung. Auf dem Tahrir-Platz blieb es friedlich, doch anderswo flogen Steine und fielen Schüsse. Zwischen Oppositionellen und der Polizei gab es teilweise schwere Zusammenstöße, bei denen fast 250 Menschen verletzt wurden. Mehr als tausend "Randalierer" wurden laut dem Innenministerium festgenommen.