Fast täglich versuchen afrikanische Flüchtlinge, nach Spanien zu gelangen, vor allem über die spanischen Exklaven in Nordafrika, Ceuta und Melilla. Seit Jahresbeginn haben so viele Menschen die Grenzzäune überwunden wie im gesamten Jahr 2013. Spanien hat die Anzahl der Grenzbeamten verdoppelt. Für die Migranten ist es ein gefährlicher Weg über die Zäune: Sie werden bedroht und geschlagen; manche kommen ums Leben. Und für die, die es schaffen, gibt es keinen Platz mehr.