Der ukrainische Grenzschutz hat Russland vorgeworfen, eine Gasanlage auf ukrainischem Gebiet außerhalb der Krim besetzt zu haben. 120 Soldaten hätten die Verteilerstation in Strelkowa in ihre Gewalt gebracht, sagte ein Sprecher.
Zunächst hatte es geheißen, dass der Angriff abgewehrt werden konnte. Der ukrainische Sprecher erklärte aber, dass die Russen schließlich doch auf das Gelände vorgedrungen seien.
Die Lage des ukrainischen Strelkowa
Unterdessen haben in Moskau bei einer Anti-Kriegs-Kundgebung Zehntausende gegen die Ukraine-Politik von Russlands Präsident Wladimir Putin protestiert. "Hände weg von der Ukraine!" und "Schluss damit, Schande über Russland zu bringen!", war auf den Transparenten zu lesen. Unter den Demonstranten waren auch der frühere Vizeregierungschef Boris Nemzow und die Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot.
Während die Polizei von nur 3.000 Teilnehmern sprach, nannten die Organisatoren eine Zahl von mehr als 50.000. Beobachter sprachen von etwa 30.000 Demonstranten. Auch Befürworter des russischen Vorgehens auf der Krim gingen auf die Straße. Zu Zehntausenden forderten sie einen Anschluss der Schwarzmeer-Halbinsel an Russland.
Einen Tag vor dem Referendum über den Anschluss der Krim an Russland erneuerte Frankreichs Präsident François Hollande die Haltung der westlichen Staats- und Regierungschefs zum rechtlichen Status der Abstimmung. Bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi bezeichnete Hollande das Referendum als "rechtlich wertlos". Frankreich und die Europäische Union würden die "Pseudo-Befragung" nicht anerkennen.
In der Krim-Hauptstadt Simferopol ist die Lage derzeit gespannt, aber ruhig. Die prorussische Führung der Halbinsel warnte vor Provokationen bei der Abstimmung. Wegen der Gefahr von Angriffen ukrainischer Nationalisten seien Zugänge zur Krim teils geschlossen oder eingeschränkt worden, teilte der Vizeregierungschef der Krim-Republik, Rustam Temirgalijew, mit. Zudem seien Flugverbindungen mit der Hauptstadt Kiew gekappt worden.
Der ukrainische Grenzschutz hat Russland vorgeworfen, eine Gasanlage auf ukrainischem Gebiet außerhalb der Krim besetzt zu haben. 120 Soldaten hätten die Verteilerstation in Strelkowa in ihre Gewalt gebracht, sagte ein Sprecher.
Zunächst hatte es geheißen, dass der Angriff abgewehrt werden konnte. Der ukrainische Sprecher erklärte aber, dass die Russen schließlich doch auf das Gelände vorgedrungen seien.
Die Lage des ukrainischen Strelkowa
Unterdessen haben in Moskau bei einer Anti-Kriegs-Kundgebung Zehntausende gegen die Ukraine-Politik von Russlands Präsident Wladimir Putin protestiert. "Hände weg von der Ukraine!" und "Schluss damit, Schande über Russland zu bringen!", war auf den Transparenten zu lesen. Unter den Demonstranten waren auch der frühere Vizeregierungschef Boris Nemzow und die Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot.