Bei einem Angriff auf ein Dorf im Nordosten Nigerias sind 25 Menschen getötet worden. Der Gouverneur des Bundesstaates Taraba, Alhaji Garba Umar, bestätigte die Attacke auf den Ort Andoyaku. In Medienberichten hieß es, Mitglieder des islamischen Hirtenvolks der Fulani seien in das Dorf eingefallen und hätten es niedergebrannt. Zahlreiche Menschen seien verletzt und in die Flucht getrieben worden. 

Im Norden des Landes kommt es immer wieder zu religiös motivierten Auseinandersetzungen und gewalttätigen Streitigkeiten um Vieh. Aus Nigeria gab es in den vergangenen Wochen beinahe täglich Berichte über Gewalttaten, für die zumeist die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram verantwortlich sein soll.