Indiens Wahlkommission hat mutmaßliche Bestechungsgelder in Höhe von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro beschlagnahmt. Außerdem seien 13 Millionen Liter alkoholische Getränke und 105 Kilogramm Heroin gefunden worden, mit denen die Parteien versucht haben sollen, Stimmen zu kaufen, berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS.    

Die Wahlkommission setzt bei der andauernden Parlamentswahl Hunderte Sondereinheiten ein, die dafür sorgen sollen, dass rund um die Wahllokale Bestechungsversuche unterbleiben.

Die Parlamentswahl in Indien hat vor bald zwei Wochen begonnen – und sie ist noch lange nicht zu Ende. Bis Mitte Mai werden die Inder noch ihre Stimme abgeben.

Die Anhänger von Narendra Modis von der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) feiern ihren Kandidaten allerdings unter Berufung auf Wahlumfragen schon jetzt als neuen Premierminister.