Bei Kämpfen zwischen Rebellengruppen im Osten Syriens sollen mehr als 50 Menschen gestorben sein. Das meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Gefechte hätten sich im Umland der Stadt Bukamal in der ölreichen Provinz Deir al-Sur ereignet.

Dabei hätten sich Kämpfer der von Al-Kaida abgespaltenen Gruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (Isis) und der dem Terrornetzwerk nahe stehenden Nusra-Front gegenüberstanden. Seit Monaten streiten die Gruppen um die Kontrolle des Gebiets nahe der irakischen Grenze. Sie hatten das Areal gemeinsam im Gefecht gegen die Regierungstruppen erobert. Beim jüngsten Gefecht habe Isis versucht, eine Ortschaft mit einem Sturmangriff zu übernehmen.

Für die Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gibt es allerdings bisher keine unabhängige Bestätigung.

Aus dem Westen des Landes meldeten Aktivisten den Tod von vier Jugendlichen in der von Rebellen gehaltenen Stadt Rastan bei Homs. Sie seien bei Artilleriebeschuss der Regierungstruppen getötet worden, hieß es. Am Vortag waren in Homs bei der Explosion zweier Autobomben in einem von der Regierung kontrollierten Viertel 25 Menschen getötet worden.

Der syrische Bürgerkrieg hatte im März 2011 mit friedlichen Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad begonnen. Mittlerweile sollen bereits mehr als 150.000 Menschen getötet worden sein. Allein in den Libanon sind mehr als eine Million Syrer geflüchtet