SyriensPräsident Baschar al-Assad hat offiziell seine Kandidatur für die Neuwahlen in dem Bürgerkriegsland am 3. Juni erklärt. Dies teilte der Parlamentspräsident mit.

Assad führt das Land seit dem Jahr 2000, als er das Präsidentenamt von seinem verstorbenen Vater übernahm. Seit mehr als drei Jahren tobt ein Aufstand gegen ihn, der bisher mindestens 150.000 Menschen das Leben gekostet hat.

Am Sonntag hatten vier weitere Kandidaten ihre Bewerbung um das Präsidentenamt angekündigt. Insgesamt gibt es damit derzeit sieben Kandidaten.

Die Wahl wird international und von der syrischen Opposition heftig kritisiert, weil sie angesichts des Bürgerkriegs kaum sinnvoll zu organisieren sei. Auch sind Oppositionskandidaten aus dem Exil nicht zugelassen. Allen Kandidaten wird gegen Assad allerdings sowieso keine Chance gegeben.