Bewaffnete haben erneut den Flughafen der pakistanischen Stadt Karatschi attackiert. Die Angreifer lieferten sich an einem Kontrollposten außerhalb des Flughafengeländes einen Schusswechsel mit Sicherheitsbeamten, teilte ein Sprecher des Sicherheitsdienstes mit. Der Flugbetrieb sei ausgesetzt.  

Zuvor hatte die pakistanische Luftwaffe Angriffe auf Stellungen der Islamisten im Grenzgebiet zu Afghanistan geflogen. Dabei seien mindestens 15 Extremisten getötet worden, teilte die Armee mit. Insgesamt habe das Militär neun Verstecke der Taliban zerstört.

Bereits in der Nacht auf Montag hatten zehn schwer bewaffnete Männer in Uniform einen Terminal des Flughafens gestürmt. Sie lieferten sich ein stundenlanges Feuergefecht mit den staatlichen Einsatzkräften. 37 Menschen starben. Unklar ist bisher, ob unter den Toten auch Militärangehörige sind.

Die Taliban wollten nach eigenen Angaben Flugzeuge entführen, was auf eine Änderung ihrer Strategie hindeutet. Bislang haben sie auf Bombenanschläge und Selbstmordattentate gesetzt.