Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben nach mehreren Wochen vier gefangene Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) freigelassen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters beobachtete, wie das Team von schwer bewaffneten Männern zum Eingang eines Hotels in der Stadt Donezk gefahren wurden. Zu dem Team, das am 29. Mai gefangengenommen wurde, gehörte auch eine Deutsche.


Die Aufständischen hatten bereits am Donnerstag eine Gruppe von vier Beobachtern freigelassen. Die OSZE hatte Ende Mai den Kontakt zu zwei Teams in den Städten Donezk und Lugansk verloren. 
Die Freilassung der Beobachter war eine der Forderungen der EU an die Separatisten gewesen. Die EU nahm auch Russland in die Pflicht, seinen Einfluss auf die Aufständischen geltend zu machen und bis Montagabend eine Verbesserung der Lage in der Ostukraine zu erwirken.