Die mutmaßlichen Mörder von drei verschleppten israelischen Jugendlichen sind tot. Der israelische Armeesprecher Peter Lerner teilte mit, die beiden Palästinenser Marwan Kawasme und Amer Abu Aischa seien bei einem Schusswechsel mit der israelischen Armee getötet worden. Israel hatte die beiden Männer drei Monate lang gesucht.

Soldaten hatten am frühen Dienstagmorgen das Haus in Hebron im Westjordanland, in dem die beiden Männer sich aufhielten, umstellt. Nach Angaben der Armee schossen die Gesuchten zuerst auf die Soldaten. Diese hätten dann zurückgeschossen.

Die drei israelischen Jugendlichen waren Mitte Juni auf dem Heimweg von ihrer Talmud-Schule nahe Hebron verschwunden. Ihre Leichen wurden Ende Juni gefunden. Die Tat, zu der sich die radikale Palästinenserorganisation Hamas bekannte, mündete in den Gaza-Krieg.