Vor Gesprächen über einen Friedensvertrag für die Ostukraine hat Präsident Petro Poroschenko "vorsichtigen Optimismus" geäußert. Er werde am Freitag eine Feuerpause anordnen, falls bei den Verhandlungen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk ein Friedensvertrag unterzeichnet werde, sagte Poroschenko während des Nato-Gipfels im walisischen Newport.
Dort werden die Staats- und Regierungschefs am Freitag erneut über das Verhältnis zu Russland beraten und vermutlich auch ein Signal der Stärke an die Regierung in Moskau senden.
Poroschenko sagte auf einer Pressekonferenz: "Schauen Sie, die
Ukraine kämpft für den Frieden. Es ist die Ukraine, die jeden einzelnen
Tag den höchsten Preis zahlt und Soldaten und unschuldige Zivilisten
verliert." Als Oberhaupt des Landes sei er deshalb bereit, "das Beste zu
tun, um den Krieg zu stoppen". Zuvor hatte auch der russische Präsident Wladimir Putin gesagt, er hoffe auf eine friedliche Lösung. Auch die Aufständischen in der Ostukraine teilten mit, sie seien zu
einer Waffenruhe bereit, wenn das Abkommen auf einer politischen Basis
für die überwiegend russischsprachige Region erreicht werde.
Als Reaktion auf das Verhalten Russlands stocken Deutschland, Dänemark und Polen die Zahl ihrer Soldaten in Stettin auf. Die drei Nationen betreiben in der polnischen Stadt mit etwa 200 Soldaten das Hauptquartier des sogenannten Multinationalen Korps Nordost, das bisher binnen sechs Monaten einsatzfähig sein musste. Künftig soll sich die Vorwarnzeit auf ein bis drei Monate verringern und die Zahl der Soldaten auf etwa 400 steigen. Die Zahl der Bundeswehrsoldaten in Stettin dürfte sich damit von 30 auf 60 verdoppeln.
Die Aufstockung des Stützpunktes in Stettin gehört zu den Maßnahmen, die der Nato-Gipfel in Wales am Freitag beschließen will. Sie sollen die Schlagkraft der Allianz als Reaktion auf die Ukraine-Krise erhöhen. Außerdem wollen die Staats- und Regierungschefs nach Angaben aus Militärkreisen die Bildung einer schnellen Eingreiftruppe mit etwa 4.000 Soldaten beschließen, die binnen zwei Tagen einsatzfähig sein soll.
Angeblich mehrere Tausend russische Soldaten in der Ukraine
Ein militärischer Angestellter der Nato sagte der
Nachrichtenagentur AP in Newport, die Zahl
russischer Soldaten, die in den Konflikt involviert sind, könnte weitaus
höher sein als gedacht. "Wir gehen derzeit davon aus, dass mehrere
Tausend russische Kampftruppen aktiv an den Kämpfen in der Ukraine
beteiligt sind." Die Nato hatte diese Zahl zuvor auf etwa 1.000
geschätzt. Die russische Regierung hatte stets verneint, dass ihre Truppen in dem
Konflikt kämpften.
Vor Gesprächen über einen Friedensvertrag für die Ostukraine hat Präsident Petro Poroschenko "vorsichtigen Optimismus" geäußert. Er werde am Freitag eine Feuerpause anordnen, falls bei den Verhandlungen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk ein Friedensvertrag unterzeichnet werde, sagte Poroschenko während des Nato-Gipfels im walisischen Newport.
Dort werden die Staats- und Regierungschefs am Freitag erneut über das Verhältnis zu Russland beraten und vermutlich auch ein Signal der Stärke an die Regierung in Moskau senden.
Poroschenko sagte auf einer Pressekonferenz: "Schauen Sie, die
Ukraine kämpft für den Frieden. Es ist die Ukraine, die jeden einzelnen
Tag den höchsten Preis zahlt und Soldaten und unschuldige Zivilisten
verliert." Als Oberhaupt des Landes sei er deshalb bereit, "das Beste zu
tun, um den Krieg zu stoppen". Zuvor hatte auch der russische Präsident Wladimir Putin gesagt, er hoffe auf eine friedliche Lösung. Auch die Aufständischen in der Ostukraine teilten mit, sie seien zu
einer Waffenruhe bereit, wenn das Abkommen auf einer politischen Basis
für die überwiegend russischsprachige Region erreicht werde.