Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben ihren Kommandeur Alexej Mosgowoi verloren. Bei einem Anschlag sei der Separatistenführer am Samstag getötet worden, teilten die Behörden der Rebellen in der selbst ernannten Republik Luhansk mit. Er sei mit seinem Auto nahe der Ortschaft Altschewsk – etwa 40 Kilometer von Luhansk – unterwegs gewesen, als dieses attackiert wurde.     

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Wagen von einem Sprengsatz getroffen und anschließend mit Maschinengewehren beschossen. Durch den Angriff seien sechs weitere Menschen ums Leben gekommen, hieß es weiter.

Versuche, Mosgowoi zu töten, habe es schon vorher gegeben, teilte die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft des Separatistengebiets Luhansk mit.

Alexej Mosgowoi war der Kommandeur eines Polizeibataillons in der selbst ernannten Republik Luhansk. Das Bataillon Prizrak war in einige der erbittertsten Kämpfe in dem Konflikt verwickelt, im dem bereits mehr als 6.200 Menschen binnen eines Jahres starben. Im Dezember setzten die USA Mosgowoi auf ihre Schwarze Liste von in den Ukraine-Konflikt verwickelten Menschen, die mit Sanktionen belegt werden.