Das Verhältnis beider Regierungen ist wegen der Ukraine-Krise belastet. Dennoch hat sich US-Präsident Barack Obama bei seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin für dessen Rolle bei der Einigung im Atomstreit mit dem Iran bedankt. Beide Politiker hätten vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben, während das Atomprogramm umgesetzt werde, teilte das US-Präsidialamt mit. Zugleich wolle man bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten, vor allem in Syrien, zusammenarbeiten.

Russland gehört zu den fünf UN-Vetomächten, die gemeinsam mit Deutschland diese Woche nach 17-stündigen Verhandlungen das finale Abkommen mit der Regierung in Teheran ausgehandelt hatten. Es sieht vor, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben. Im Gegenzug muss das Land UN-Inspektoren Zugang zu seinen Atomanlagen gewähren.

Der Ukraine-Konflikt hatte zuletzt das Verhältnis zwischen den USA und Russland deutlich belastet und die Kommunikation erschwert. Russland hatte sich die Krim durch militärischen Druck und eine international nicht anerkannte Volksabstimmung einverleibt.