Bei einer Anschlagsserie sind im Irak viele Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei starben neun Personen bei der Explosion einer Autobombe auf einer Geschäftsstraße im Westen der Hauptstadt Bagdad. 24 Menschen wurden verletzt, Läden und Autos beschädigt.

Zuvor war bereits eine weitere Autobombe in der Nähe einer Bushaltestelle im Süden Bagdads explodiert und hatte drei Menschen getötet. Drei weitere Personen wurden bei einem Bombenanschlag in der Stadt Mahmudija südlich von Bagdad getötet. In der schiitischen Stadt Balad Rus kamen vier Menschen um, als eine Autobombe in der Nähe von Restaurants explodierte. Dort hatten sich Muslime nach Sonnenuntergang zum Fastenbrechen getroffen.

Zu der Anschlagsserie bekannte sich zunächst niemand. Im Irak gab es in den vergangenen Monaten fast täglich Anschläge. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), die große Teile des Landes beherrscht, versucht, mit Anschlägen Angst und Chaos zu schüren und ihre Macht auszubauen.