Mexiko fühlt sich von Aussagen und Plänen des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump beleidigt. Die Standpunkte des Republikaners spiegelten "Vorurteile, Rassismus oder schlichte Ignoranz wider", teilte das mexikanische Außenministerium am Mittwoch in E-Mails mit. Trumps politische Vorstellungen von Einwanderungspolitik, Grenzsicherheit und amerikanisch-mexikanischen Beziehungen seien engstirnig.

Der exzentrische Milliardär aus New York hatte diese Woche politische Visionen verkündet, wonach in den USA geborenen Babys von Einwanderern die Staatsbürgerschaft verweigert werden solle.

Trump will Mauer zwischen USA und Mexiko

Trumps fragwürdiger Plan, der die Grenzsicherheit erhöhen und Millionen Abschiebungen auf den Weg bringen soll, sieht auch eine Mauer entlang der südlichen Grenze der Vereinigten Staaten vor – für die Mexiko dann zahlen soll.

Jeder, der die Tiefe der amerikanisch-mexikanischen Beziehungen verstehe, werde erkennen, dass diese Vorschläge voreingenommen und absurd seien, erklärte das mexikanische Außenministerium. Eine Realisierung wäre für beide Länder schädlich.