Terror in Paris: Abaaoud ist nicht unter Festgenommenen von Saint-Denis

Der mutmaßliche Terroristenführer Abaaoud soll laut US-Medien tot sein. Russland legt einen UN-Resolutionsentwurf gegen den IS vor.
Ein Polizist in dem gestürmten Apartment in Saint-Denis © Gonzalo Fuentes/Reuters
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  • Russland legt vor Frankreich einen Entwurf für eine UN-Resolution gegen den "Islamischen Staat" (IS) vor, die aber eine Zusammenarbeit mit Syriens Machthaber Assad vorsieht.
  • Die Pariser Staatsanwaltschaft teilt mit, dass Abdelhamid Abaaoud nicht unter den Festgenommenen von Saint-Denis ist. Die "Washington Post" berichtet, er sei tot.
  • Im Pariser Vorort Saint-Denis hat sich während einer Razzia eine Frau in die Luft gesprengt, ein Mann wurde getötet. Es gab eine Schießerei, Polizisten wurden verletzt. Die Polizei vermutete in einer Wohnung den gesuchten Verdächtigen Abaaoud, acht Verdächtige wurden festgenommen.
  • Die französische Polizei sucht nach weiteren flüchtigen Verdächtigen, darunter den international zur Fahndung ausgeschriebenen Salah Abdeslam.
  • Die Pariser Ermittler haben inzwischen alle 129 Opfer der Anschläge identifiziert.
  • Der IS veröffentlicht ein Foto, das die Bombe zeigen soll, mit der das russische Passagierflugzeug über dem Sinai zum Absturz gebracht worden ist.
  • Bundesinnenminister de Maizière warnt vor weiteren Anschlägen, konkrete Hinweise gibt es laut BKA nicht.
  • Das Länderspiel Deutschland-Niederlande in Hannover wurde am Dienstagabend kurz vor Anpfiff abgesagt. Die Polizei hatte konkrete Hinweise auf ein Sprengstoffattentat. Gefahndet wird nach einem Unbekannten, der eine Bomben-Attrappe in einem IC deponierte.
  • Bei den sechs Anschlägen am Freitag (eine Karte finden Sie hier) kamen 129 Menschen ums Leben, darunter ein 28-jähriger Architekt aus Oberbayern und ein 51-jähriger Niedersachse, der in Dijon lebte. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt, davon viele schwer. Sieben Attentäter starben.
  • Eine interaktive Chronologie der Angriffe haben wir hier im Blog.