Die dänische Regierung hat die Kontrollen der dänisch-deutschen Grenze verlängert. Vorerst bis zum 3. Mai solle der Grenzverkehr kontrolliert werden, schreibt das Integrationsministerium des Landes in einem Brief an die EU-Kommission. "Der Druck auf die Außengrenzen Europas ist weiterhin groß", begründete die Integrationsministerin Inger Støjberg ihre Entscheidung.

Es gebe insbesondere in Deutschland viele Flüchtlinge, die nicht registriert worden seien. Sie könnten weiter nach Dänemark reisen wollen, sagte Støjberg. Und solange Schweden Flüchtlinge nur mit vollständigen Dokumenten einreisen lasse, sei die Gefahr groß, dass viele in Dänemark bleiben würden.

Am 4. Januar hatte Dänemark begonnen, die Identitäten der Menschen festzustellen, die in das Land reisten. In der vergangenen Woche seien 35 Asylbewerber registriert worden. Die sei die niedrigste Zahl, seit die Sicherheitskräfte begonnen haben, den Grenzverkehr zu kontrollieren.