Bei einer Serie von Angriffen im Irak haben Extremisten am Mittwoch mindestens 18 Menschen getötet. An einem Polizeikontrollpunkt im Schiitenviertel Schula der Hauptstadt Bagdad riss ein Selbstmordattentäter drei Polizisten und drei Zivilisten mit in den Tod, wie die Polizei mitteilte. 15 Menschen wurden verletzt.

In der Stadt Jussifija rund 20 Kilometer südlich von Bagdad ging ein Sprengsatz in einem Geschäftsviertel hoch und tötete mindestens drei Menschen. Dort wurden nach Angaben der Polizei neun weitere Personen verletzt. Auch in einer Einkaufsstraße im Viertel Saidija explodierte eine Bombe und tötete zwei Menschen. Fünf weitere wurden verletzt.

Bei einer weiteren Attacke wurden drei Geheimdienstoffiziere des Innenministeriums von vorbeifahrenden Attentätern erschossen. Eine Mörsergranate traf darüber hinaus ein Flüchtlingscamp südlich von Bagdad. Vier Personen wurden nach offiziellen Angaben getötet und acht weitere verletzt. Die Vereinten Nationen verurteilten den Angriff als feige.

Zu den Angriffen bekannte sich zunächst niemand. Verdächtigt wurde die sunnitische Terrorgruppe "Islamischer Staat"(IS).