Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihrem Rivalen Donald Trump die Eignung abgesprochen, das Land zu regieren. "Ein Mann, der lange Zeit rassistische Diskriminierungen geäußert hat, der düstere Verschwörungstheorien auf der Basis von Berichten in Revolverblättern und den Tiefen des Internets wälzt, sollte niemals unsere Regierung führen oder den Befehl über unser Militär haben", sagte Clinton auf einer Kundgebung in Reno im US-Bundesstaat Nevada.

Eine rechtsgerichtete Strömung versuche, die republikanische Partei zu übernehmen, sagte sie. Trumps neuer Wahlkampfleiter Stephen Bannon stehe für diese Linie. Clinton wies zudem Trumps Vorwürfe zurück, Clinton habe größere gesundheitliche Probleme. "Seine jüngsten Fieberträume handeln von meiner Gesundheit. Ich kann nur sagen: Träum weiter!", sagte Clinton.

Unterdessen attackierte Trump seine Gegnerin mit neuen Anschuldigungen. Sie habe als Außenministerin ihr Amt mit privaten Interessen vermischt. Trump nannte die von Hillary Clintons Ehemann Bill gegründete Clinton Foundation "eine kriminelle Unternehmung". Sie sei "schlimmer als Watergate", sagte er mit Blick auf die Affäre, die den republikanischen Präsidenten Richard Nixon zu Fall gebracht hatte.