Der designierte US-Präsident Donald Trump hat sich mit dem Rapper, Musikproduzenten und Modedesigner Kanye West getroffen. Beide erschienen am Dienstag im Trump Tower in New York. Als Reporter Trump in der Lobby fragten, worüber sie sich unterhielten, sagte der 70-jährige: "Das Leben. Wir haben über das Leben diskutiert." Der Musiker und er seien "schon lange Freunde", sagte Trump.

Neben Kanye West sprach Donald Trump auch mit dem früheren Footballspieler Ray Lewis sowie NFL-Legende und Schauspieler Jim Brown. Beide erklärten später, dass sie mit Trump unter anderem über Bildung, Mobbing und die Gewalt in Chicago gesprochen hätten.

Bei dem Treffen nicht anwesend war Kim Kardashian, Kanye Wests Ehefrau und – wie Trump – Reality-TV-Star. Nach dem Treffen twitterte West "#2024". Das suggeriert, er werde in acht Jahren selbst als US-Präsidentschaftskandidat antreten. Zuvor hatte West wiederholt angegeben, bereits 2020 kandidieren zu wollen.

Im November war West in die Kritik geraten, weil er öffentlich gemacht hatte, dass er Donald Trump unterstütze: Zwar habe er nicht gewählt, wenn aber, dann hätte er für Trump gestimmt, sagte West damals.

Unterdessen wurde in New York ein junger Mann festgenommen, der unter anderem mit einem Messer bewaffnet in den Trump Tower eindringen wollte. Der 19-Jährige habe auch Feuerwerkskörper und ein Würgeisen mit sich geführt, als er am Montagabend den schwer bewachten Geschäfts- und Wohnsitz Trumps betreten wollte, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit. Ob sich Trump noch im Gebäude aufhielt, wurde nicht bekannt.