Wegen einer  Schlägerei vor der türkischen Botschaft Mitte Mai hat die Polizei rechtliche Schritte gegen zwölf türkische Sicherheitskräfte angekündigt. Sieben würden einer Straftat bezichtigt, fünf einer Ordnungswidrigkeit, teilte die Polizei mit. 

Nähere Details waren zunächst nicht bekannt. Das Sicherheitsteam von Präsident Recep Tayyip Erdoğan  war im Mai mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen, die vor der türkischen Botschaft protestierten. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie die Entourage Erdogans auf die Demonstranten einprügelte und zutrat.

Die Demonstranten hätten am 16. Mai vor der Botschaft Slogans gegen Erdoğan gerufen, als der Staatschef nach einem Treffen mit Trump vorgefahren sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu kurz nach dem Vorfall. Weil die US-Polizei türkische Forderungen nach einem Einschreiten nicht beachtet habe, seien Erdogans Sicherheitskräfte und türkische Staatsbürger eingeschritten, um "sie zu zerstreuen", hieß es.