Das Weiße Haus hat eine Untersuchung über Gesundheitsgefährdungen beim Kohleabbau über Tage gestoppt. Das bestätigte eine Sprecherin des US-Innenministeriums. 

Die Forschungsarbeiten sollen demnach unverzüglich eingestellt werden. Es gehe darum, keine Steuergelder zu verschwenden. Die Untersuchung, in Auftrag gegeben noch unter Präsident Barack Obama, sollte dem Verdacht nachgehen, dass Anwohner in der Nähe von Kohleabbaugebieten bestimmten Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind.

Die Trump-Regierung hatte zuletzt bereits mit mehreren Behördenanweisungen Regulierungen beim Kohlebergbau zurückgenommen. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, dass er Tausende arbeitslos gewordene Kohlebergleute in die Industrie zurückbringen werde. Der Kohlebergbau ist vor allem durch eine sinkende Nachfrage auf den Weltmärkten unter Druck geraten, weniger durch politische Eingriffe.