Donald Trump hat immer noch kein Einreiseverbot. Nachdem in der vergangenen Woche ein hawaiianischer Bezirksrichter auch die jüngste Version des Einreiseverbots für Bürger aus überwiegend muslimischen Ländergestoppt hatte, hat die US-Regierung angekündigt, vor ein Berufungsgericht zu ziehen.

Die mittlerweile dritte Version des US-Einreiseverbots sollte neben Bürgern aus dem Iran, Libyen, Somalia, Syrien und dem Jemen auch Bewohnern des Tschad, Nordkoreas und Regierungsvertretern aus Venezuela die Einreise in die USA verweigern.

Der Richter Derrick Watson hatte im 50. US-Bundesstaat Hawaii wenige Stunden vor Inkrafttreten des Verbots erklärt, die Exekutivanordnung des Präsidenten leide an denselben Mängeln wie die vorherige Anordnung – sie diskriminiere Menschen aufgrund ihrer Nationalität.

Als Reaktion auf den wiederholten Stopp des Einreiseverbots hatte das Weiße Haus erklärt, die Entscheidung des Richters konterkariere Trumps Bemühungen um mehr Sicherheit für die Amerikaner.