Der US-Senat hat ein milliardenschweres Hilfspaket für die Folgen mehrerer Naturkatastrophen bewilligt. Für die Freigabe von insgesamt 36,5 Milliarden Dollar stimmten 82 der 100 Senatoren. Vor knapp zwei Wochen hatte schon das Repräsentantenhaus die Katastrophenhilfe gebilligt. Das Gesetz benötigt nun noch die Unterschrift des US-Präsidenten.

Von den 36,5 Milliarden Dollar sollen der Vorlage nach 18,7 Milliarden an die Katastrophenschutzbehörde Fema gehen, 16 Milliarden Dollar sind für das nationale Hochwasserversicherungsprogramm vorgesehen. Gebiete, in denen schwere Waldbrände wüteten, erhalten 576 Millionen Dollar. Weitere 1,27 Milliarden Dollar gehen für Lebensmittelhilfen nach Puerto Rico. Das US-Außengebiet war Ende September durch den Hurrikan Maria schwer zerstört worden war.

15 Milliarden Dollar waren bereits im vergangenen Monat für die Opfer der Stürme Harvey und Irma in den Bundesstaaten Texas und Florida bewilligt worden. Es wird damit gerechnet, dass zusätzlich ein zweistelliger Milliardenbetrag beantragt und bewilligt werden wird.

Der Schritt des US-Kongresses hebt die Summe, die in der laufenden Hurrikan-Saison für erste Notfallhilfen genehmigt wurde, auf mehr als 50 Milliarden Dollar. Darin sind aber noch keine Anfragen zur Abdeckung von Wasser- und Schifffahrtsprojekten, Ernteausfällen und Schäden an öffentlichen Gebäuden und Straßen enthalten.