"Es war ein großartiges Jahr für Trump" – Seite 1

"Während der Proteste am Tag nach der Amtseinführung dachte ich, das kann Trump nicht ignorieren, dazu muss er sich äußern und den Ärger der Leute anerkennen. Ich werde nie vergessen, dass er und seine Top-Leute so gut wie nichts dazu sagten, und wenn, dann ging es nur darum, dass etwa Abtreibungsgegner ausgeschlossen waren. In keiner Weise erkannten sie die schiere Kraft dieser Bewegung an. Da war für mich klar, dass ich mich mit diesem Präsidenten nicht identifizieren kann. Auch als die #MeToo-Bewegung richtig ins Rollen kam, gab es aus dem Weißen Haus kaum Reaktionen, geschweige denn Unterstützung. Das war eine wichtige Gelegenheit für einen Präsidenten, wirklich etwas zu tun. Es war eine verschenkte Chance. 

Maureen Sherry arbeitete 12 Jahre bei einer Investmentbank an der Wall Street, bevor sie sich für die Karriere als Schriftstellerin entschied. Vor zwei Jahren veröffentlichte sie das Buch "Opening Belle", dessen Verfilmung im kommenden Jahr in die Kinos kommt. © privat

Ich hatte anfangs die Hoffnung, dass Trump sich bessern würde, wenn er erst im Amt ist. Wenn man ihn früher in seiner Reality Show sah, dann wirkte er zwar sehr autoritär. Aber er hat sich trotzdem mit Schwarzen und Frauen umgeben. Damals dachte ich, er berücksichtigt tatsächlich die Meinung von anderen, auch wenn sie seiner eigenen widerspricht. Ich weiß nicht, ob es schlicht an seiner neuen Position liegt und er sich allmächtig fühlt, aber er ist diktatorischer als früher und bestraft Leute, die anders denken. Selbst die Steuerreform ist ja vor allem ein Mittel, um diejenigen zu bestrafen, die nicht für ihn gestimmt haben. Die Märkte feiern ihn trotzdem, obwohl es dafür kaum einen Grund gibt. Es ist eine sehr schwierige Zeit.

Während der Weihnachtstage habe ich das Buch 1776 – America and Britain at War gelesen. Man erfährt darin viel über die Bescheidenheit von Präsidenten wie George Washington und anderen Menschen, die im Zweifel auch einmal zur Seite getreten sind und anderen das Feld überlassen haben, wenn es um etwas Größeres ging als sie selbst. Heute liegen die Dinge ganz anders. In der Vergangenheit war Amerika immer sehr gut darin, Lösungen für Probleme zu finden und sich hinter einer gemeinsamen Sache zu versammeln. Daran halte ich mich auch jetzt fest. Ich hoffe, dass die anstehenden Kongresswahlen weniger polarisiert und voller Wut verlaufen werden und wir auch in unserer Regierung wieder zu mehr Gleichgewicht finden.

Was in den letzten Monaten passiert ist, hat mich auch beruflich beschäftigt. 2002 habe ich ein Buch geschrieben, The Glass Ceiling Club. Aber kurz bevor das Buch erscheinen sollte, wurde das Projekt ohne große Erklärung gekippt. Es verschwand einfach. 15 Jahre später geht es genau um dieselben Themen, Belästigung am Arbeitsplatz, ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, und das unter einem Präsidenten, dem all das auch vorgeworfen wurde. Vor zwei Jahren veröffentlichte ich die Romanversion, gerade arbeiten wir an der Verfilmung. Als wir in den vergangenen Monaten mitten im #MeToo-Moment das Drehbuch lasen, fühlte es sich irgendwie falsch an. Es klang einfach zu sehr nach Hollywood. Wir wollten das Ganze schonungsloser erzählen, so wie es eben wirklich passiert, wenn Sie als Frau Karriere machen und ernst genommen werden wollen, aber ständig mit Chauvinismus und Sexismus zu tun haben. #MeToo hat dazu geführt, dass wir das Projekt nochmal komplett umgeschmissen haben. Jetzt schreibe ich das Drehbuch selbst. Der Film soll im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden. Ein Bekannter sagte kürzlich zu mir: "Du bist wahrscheinlich die einzige Frau, der Harvey Weinstein je geholfen hat."

Alan Valdes: Trump ist kein Politiker und wird es auch nicht mehr werden

"Es war ein wirklich großartiges erstes Jahr für Trump und für Investoren an den Kapitalmärkten. Es ist der Wahnsinn. Als er die Wahl gewann, dachten zuerst alle, die Börsen würden einbrechen und das Ende der Welt stehe bevor. Aber die Dinge haben sich schnell zum Guten gewendet. Vor Kurzem sind wir in nur 13 Tagen von 24.000 auf 25.000 Punkte geklettert. Wir haben eine unglaubliche Rally erlebt.

Ist das alles auf Trump zurückzuführen?

Ich würde sagen, vielleicht 75 Prozent davon. Wir haben gute Unternehmenszahlen gesehen, die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die Märkte sind in sehr guter Verfassung, sowohl hier als auch in Europa oder Asien. So etwas habe ich in 35 Jahren an der Wall Street noch nicht erlebt. Wenn Sie mit den Leuten auf dem Parkett sprechen, sind sie alle sehr zufrieden. Überrascht war ich von der Geschwindigkeit, in der all das passiert ist, und wie schnell der Markt reagiert hat. Niemand hat geglaubt, dass es so schnell so hoch gehen würde. Wenn es so weitergeht, können wir Ende des Jahres bei 30.000 stehen.

Alan Valdes ist Partner der Firma SilverBear Capital und arbeitet seit mehr als 35 Jahren auf dem Parkett der New York Stock Exchange. © privat

Trump hat seine Versprechen gehalten, er hat Regulierungen zurückgedreht. Das hat vor allem kleinen Unternehmen sehr geholfen. Und auch die Steuersenkungen sind großartig – besonders für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen. Die Steuersenkungen werden dafür sorgen, dass die Firmen hier in Amerika wieder investieren und Mitarbeiter einstellen. Die Amerikaner haben mehr Geld in der Tasche, das sie ausgeben können. Die Leute werden mehr arbeiten, die Unternehmen werden mehr Geld machen. Und davon profitieren nicht nur die Reichen, sondern auch die Pensionsfonds der kleinen Leute. Trump ist ein guter Geschäftsmann, deswegen hat die Wall Street für ihn gestimmt.

Natürlich war die andere Person im Rennen auch unglaublich schlecht. Hätte es einen besseren Demokraten gegeben, wäre er vielleicht nicht Präsident. Aber Hillary war einfach fürchterlich. Das hat ihm sicher geholfen. Ich glaube, wir haben inzwischen gelernt, dass Trump kein Politiker ist und das auch nicht mehr werden wird. Er sagt Sachen auf Twitter, für die jeder andere aus dem Amt gejagt werden würde. Aber er scheint unverwundbar. Den Märkten ist es egal, was die Presse schreibt und CNN sagt. Donald Trump wird genauso wankelmütig bleiben, wie er jetzt ist. Wie alt ist er jetzt, 70? Er wird sich nicht mehr ändern.

Unlängst habe ich eine Fernsehsendung gesehen, in der sie ihn mit Teddy Roosevelt verglichen. Der war zwar nur vier Jahre im Amt, hat aber in der Zeit viel geschafft. Er hat beispielsweise den Panamakanal gebaut, den viele sich schon lange gewünscht hatten. Auch er war ein aufbrausender Typ, der manchmal verrückte Sachen von sich gab. Aber die Leute haben sich daran gewöhnt." 

Shoshana: Ich weiß, dass viele Israelis Trump sehr mögen

"Vor fünf Jahren bin ich zurück in die USA gezogen, aber im Herzen bin ich noch immer Israelin. Ich mag Trump nicht, einfach, weil er redet, wie er redet, und wegen der Art, wie er sich gibt. Ich war zwar bisher von seinen Entscheidungen im Gesundheitssystem oder bei den Steuern nicht wirklich persönlich betroffen, da bin ich wohl sehr privilegiert. Aber ich komme immer noch nicht damit klar, dass wir einen Präsidenten haben, der so offen rassistisch und sexistisch ist. Ich verstehe nicht, wie so jemand ins Oval Office kommen konnte. Vielleicht ändert sich da gerade etwas, und Leute, die ihn anfangs unterstützt haben, wenden sich von ihm ab. Das ist zumindest mein Gefühl.

Ich weiß, dass viele Israelis Trump sehr mögen und unterstützen, weil er seine Freundschaft zu Israel so betont und uns viel verspricht. Aber Trump begreift die Tragweite des israelisch-palästinensischen Konflikts nicht. Er versteht nicht, was das für die Leute, die dort leben, bedeutet. Als er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte, hat er damit vor allem für neue Spannungen gesorgt. Sonst hat sich für die Menschen vor Ort nichts geändert. Die Israelis haben Jerusalem auch davor schon als ihre Hauptstadt gesehen. Viele waren wie ich sogar überrascht, dass die USA das vorher anders sahen. Ich habe erstmal gelacht, als die Ankündigung kam, dabei sind die Folgen gar nicht zum Lachen. Ich bin dafür, dass wir eine Einigung mit den Palästinensern finden, und Trump hat das unwahrscheinlicher gemacht. Ich traue ihm einfach nicht, ich glaube nicht, dass er auf der richtigen Seite steht und wirklich gute Motive hat. Die USA haben Israel immer unterstützt, aber bei Trump bin ich da einfach nicht mehr sicher.

Ich habe das Gefühl, dass wir seit einem Jahr nur Rückschritte machen, auch in anderen Bereichen. Obamacare zum Beispiel war nicht perfekt, aber Obama hat wenigstens versucht, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Trump ist dabei, das alles ungeschehen zu machen, anstatt darauf aufzubauen. Nicht, weil es ein guter oder ein schlechter Plan war, bei Trump geht es nur ums Ego. Er will auf Biegen und Brechen alles tun, was Obama nicht tun würde. Es geht ihm nicht wirklich um die Dinge selbst. Ich mache mir Sorgen, auch wenn es mir selbst heute nicht schlechter geht als vor einem Jahr. Ich wusste, dass es ziemlich verrückt werden würde, aber wie wild es tatsächlich sein würde, habe ich mir nicht ausmalen können. Jedes Mal, wenn ich die Nachrichten schaue, denke ich immer noch, passiert das gerade wirklich? Ich muss zugeben, dass es mich manchmal amüsiert, was da passiert, auch wenn es mir gleichzeitig Angst macht.

Vor allem habe ich Angst um andere Bevölkerungsgruppen, Einwanderer zum Beispiel. Viele sind schließlich sehr direkt betroffen von dem, was er tut. Ich hoffe, dass er im kommenden Jahr nicht zu viel Schaden anrichtet. Ich hoffe immer noch, dass die Steuerreform irgendwie zurückgedreht wird. Wenn wir Glück haben, dann kommen wir relativ unbeschadet davon. Und um ehrlich zu sein, fände ich es am besten, wenn er im kommenden Jahr abtreten muss."

*Name von der Redaktion geändert

Drew Greenblatt: Trump hat umgesetzt, was er uns versprochen hat

 "Wir stehen dank Trump gerade vor einer Renaissance der Produktion in den USA. Er und seine Leute haben im vergangenen Jahr viel getan, um das Umfeld für Fabriken und Unternehmen im Land zu verbessern. Trump hat umgesetzt, was er uns versprochen hat. Er hakt ein Thema nach dem anderen ab, dabei ist er gerade mal ein Jahr im Amt. Zum Beispiel hat er ein fantastisches Steuerpaket verabschiedet, das unser System vom weltweit schlechtesten zu einem wirklich guten macht. Früher hat es Sinn gemacht, wenn Sie als amerikanischer Unternehmer Ihre Fabriken in Mexiko oder China gebaut haben. Jetzt ergibt es Sinn für Chinesen und Deutsche, ihre Fabriken hier bei uns zu bauen. Toyota hat gerade bekannt gegeben, dass sie eine Fabrik in Alabama bauen wollen. Auch mein wichtigster Kunde, mit dem wir seit 2008 zusammenarbeiten, hat uns erst diese Woche mitgeteilt, dass er seine gesamte Produktion von Indien zu uns nach Baltimore verlegen will. Mir geht es schon jetzt viel besser als vor einem Jahr, und ich bin nicht allein. In den vergangenen Jahren haben Unternehmen nicht investiert, sie haben das Geld gelagert oder Aktien zurückgekauft, weil es sich schlicht nicht lohnte. Jetzt werden sie wieder in ihre Produktion investieren, weil sie die Investitionen sofort abschreiben können. Amerikanische Fabriken werden in wenigen Jahren die besten Werkzeuge in der Welt haben und ihre Arbeiter werden produktiver sein.

Drew Greenblatt ist der Eigentümer von Marlin Steel in Baltimore im Bundesstaat Maryland. Der Unternehmer hat 36 Angestellte. © privat

Genauso wichtig ist es, dass Präsident Trump Regulierungen abschafft. Als er gewählt wurde, gab es für US-Fabriken Tausende von Richtlinien. Es ist unmöglich für ein Unternehmen, da mitzuhalten. Wir alle wollen saubere Luft und sauberes Wasser, ich habe selbst gesehen, wie es in China aussieht. Das ist schrecklich. Wir wollen auch, dass unsere Arbeiter Rechte haben. Aber all das kann mit weniger Regulierungen erreicht werden, vieles verursacht in erster Linie Papierarbeit, ohne das Problem zu lösen.

Außerdem hat Trump den Weg frei gemacht für einen Ausbau der Ölförderung. Das sind riesige Vorräte, auf die wir lange keinen Zugriff hatten. Das wird für viele Arbeitsplätze sorgen und uns zu einem neuen Saudi-Arabien machen. Der neue Boom in der Kohleindustrie wird ganze Regionen wie Kentucky wiederbeleben. Trump will auch die Infrastruktur verbessern, das ist überfällig. Im Moment haben wir hier Brücken, Straßen, Abwassersysteme und Energienetze, die auf dem Niveau von Entwicklungsländern sind. Wir haben lange einfach nicht genug investiert. Das wird uns wettbewerbsfähiger machen und Jobs schaffen.

Mit seinen Richter-Ernennungen hat Trump außerdem für mehr Gleichgewicht in unserem Justizsystem gesorgt. Das alles sind die Gründe, warum wir Unternehmer so begeistert sind von ihm. Wir bereiten uns auf wirklich gute Zeiten vor. Das wird übrigens nicht nur uns in Baltimore helfen, sondern weltweit für Wohlstand sorgen, die Armut verringern und mehr Leute in die Mittelschicht heben. Einer unserer größten Kunden ist die deutsche Firma Trumpf, eine berühmte Marke. Ich nutze amerikanischen Stahl, aber sie stellen für uns Werkzeuge her, sie haben eine wunderbare Technologie. Wenn wir uns dank der Entscheidungen in Washington in unserer Größe verdoppeln, was glauben Sie, wen ich dann als Erstes anrufe?"  

Birgit Solano: Immigranten sind das schwächste Glied in der Kette

"Ich arbeite in einer Gemeinde, die mehrheitlich aus hispanischen Einwanderern besteht. Die Hälfte von ihnen hat inzwischen Papiere, aber es ist nie ganz sicher, wer in der Familie Papiere hat und wer nicht. Was wir machen, ist fast Sozialarbeit. Wir helfen bei Übersetzungen, bieten Sprachkurse an, fahren die Leute zu Terminen und organisieren Anwälte, die auf Einwanderung spezialisiert sind.

Mit dem Wahlsieg von Trump hat sich die Situation verschärft. Unter Obama war es auch nicht einfach, auch da wurden viele Leute abgeschoben, aber die Gemeinheit und Grausamkeit ist neu. Es kommt vor, dass drei oder vier Mitarbeiter von ICE (Immigration and Custom Enforcement) in unsere Gegend geschickt werden. Die brauchen nur an den Bushaltestellen oder dem Bahnhof aufzutauchen, dann verschwinden die Leute, weil sie Angst haben, dass ihnen was passieren wird. Sie können jederzeit auf der Straße angehalten und nach Papieren gefragt werden. Oft kommt ICE mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden.

Immigranten sind das schwächste Glied in der Kette. Sogar die Kinder haben Angst. Wir versuchen ihnen zu erklären, dass sie nie die Tür aufmachen dürfen. Oft sind die Kinder Amerikaner, die Eltern aber nicht. Immer wieder kommt es vor, dass die Eltern das Sorgerecht vorübergehend abgeben, weil sie Angst haben, dass die Kinder alleine zurück bleiben, falls sie ausgewiesen werden sollten.

Wir hatten einen jungen Mann aus El Salvador, der illegal gekommen ist, um seine Eltern nach Jahren wiederzusehen. Sie haben ihn erwischt und ins reguläre Gefängnis gesteckt, weil die Abschiebegefängnisse voll waren. Dort war er so verzweifelt, dass er seine eigene Abschiebung unterschrieben hat und zurückgegangen ist.

Birgit Solano ist vor 24 Jahren in die USA ausgewandert. Heute arbeitet sie als Pastorin in der Good Sheperd Lutheran Church in der Gemeinde Weehawken in New Jersey. © privat

Hinter Trumps Einwanderungspolitik steckt vor allem Rassismus, das haben auch die jüngsten Kommentare deutlich gemacht.

Aber es ist nicht nur Trump. Wenn man sich die republikanische Partei anguckt, dann überlegt man sich, ob es sich dabei wirklich noch um eine demokratische Partei handelt. Sie behindern Wahlen und machen es schwieriger für Leute, ihre Stimme abzugeben. Man sucht nach Hoffnung, wo man sie irgendwie findet. Die demokratischen Institutionen in diesem Land funktionieren noch, die Presse funktioniert, die Gerichte auch. Ich hoffe, dass das nicht so sehr ausgehöhlt wird, dass es irgendwann zusammenbricht.

Trump ist das Aushängeschild Amerikas, aber er ist nicht Amerika. Der Widerstand, der sich sofort organisiert hat, der war überraschend. Ich kenne Leute, die sich noch nie politisch engagiert haben und jetzt sehr aktiv sind. Zwar hat sich das ein bisschen gelegt, aber das kann wieder mobilisiert werden, sobald etwas Großes passiert. Wir hatten vor Kurzem ein Treffen mit dem örtlichen Imam und dem Rabbi. Wir haben uns versprochen, dass wir uns gegenseitig anrufen werden, sobald etwas passiert. Man darf nicht so schnell aufgeben. Trotzdem: Meinen deutschen Pass habe ich behalten, für alle Fälle."