Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien für besiegt erklärt. Zugleich warnte er laut Nachrichtenagentur Interfax davor, dass die Organisation weiterhin ein "erhebliches destruktives Potenzial" besitze. Auch US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen den IS in Syrien für weitestgehend besiegt erklärt und überraschend den Abzug der US-Truppen angekündigt.
Putin hält sich derzeit in Ankara auf. Dort findet am Mittwoch ein Dreiergipfel zum Syrien-Krieg mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem iranischen Staatsoberhaupt Hassan Ruhani geplant. Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsident Baschar al-Assad. Die Türkei hatte zu Beginn des Krieges den Rebellen geholfen, die Assad stürzen wollen. Zurzeit geht das türkische Militär im Norden Syriens gegen kurdische Kämpfer vor.
Nach früheren Konflikten haben sich Russland und die Türkei zuletzt wieder angenähert. Am Dienstag verfolgten die beiden Präsidenten die Grundsteinlegung für das erste Atomkraftwerk in der Türkei, das gemeinsam mit dem russischen Konzern Rosatom gebaut wird.
Die Bundesregierung zeigte sich mit Blick auf den Dreiergipfel skeptisch zu den Erfolgsaussichten. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen (SPD), nannte das Treffen "im Grunde genommen einen Kriegsgipfel". Alle drei Parteien seien militärisch am Krieg beteiligt. Man sei bisher aber von Treffen dieser drei Präsidenten enttäuscht worden, da sie nichts zu einer politischen Lösung beigetragen hätten.
Der IS hatte bei seinem Siegeszug 2014 große Gebiete im Nordirak und in Syrien eingenommen, in denen er dann ein Kalifat ausrief. Daraufhin hatte eine Koalition westlicher Länder unter US-Führung damit begonnen, Luftangriffe gegen die Terrormiliz zu fliegen. Der Irak hatte bereits Ende vergangenen Jahres den IS für besiegt erklärt. Die Miliz kontrollierte Ende des Jahres nur noch dünn besiedelte, nicht zusammenhängende Gebiete in Syrien.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien für besiegt erklärt. Zugleich warnte er laut Nachrichtenagentur Interfax davor, dass die Organisation weiterhin ein "erhebliches destruktives Potenzial" besitze. Auch US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen den IS in Syrien für weitestgehend besiegt erklärt und überraschend den Abzug der US-Truppen angekündigt.
Putin hält sich derzeit in Ankara auf. Dort findet am Mittwoch ein Dreiergipfel zum Syrien-Krieg mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem iranischen Staatsoberhaupt Hassan Ruhani geplant. Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsident Baschar al-Assad. Die Türkei hatte zu Beginn des Krieges den Rebellen geholfen, die Assad stürzen wollen. Zurzeit geht das türkische Militär im Norden Syriens gegen kurdische Kämpfer vor.