Angesichts der tagelangen Proteste und Ausschreitungen wegen einer Rentenreform hat Daniel Ortega, Präsident des lateinamerikanischen Staates Nicaragua, sein Vorhaben zurückgezogen. Die Pläne hätten "diese ganze Situation" hervorgerufen, sagte er am Sonntag – und nannte die Demonstranten "kriminelle Banden". Mindestens 25 Menschen starben. Die demonstrierenden Studenten fordern Ortegas Rücktritt. Ortega war einst der Hoffnungsträger der Linken. Heute werfen ihm Kritiker Korruption und rücksichtslose Wirtschaftsreformen vor.