Die amerikanischen Truppen in Syrien sollen nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump so schnell wie möglich zurückkehren. "Der US-Einsatz hat sich nicht geändert. Der Präsident hat klar gemacht, dass er möchte, dass die US-Streitkräfte schnellstmöglich nach Hause kommen", sagte Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders.

Die USA seien entschlossen, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) vollständig zu zerschlagen. Außerdem erwarte die US-Regierung, dass die regionalen Verbündeten und Partner eine größere Verantwortung – sowohl militärisch als auch finanziell – zur Sicherung der Region übernähmen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor gesagt, er habe Trump davon überzeugt, US-Truppen in Syrien zu belassen. Er habe vor dem Luftangriff auf syrische Ziele mit Trump telefoniert. "Wir haben ihn überzeugt, dass es notwendig ist, dort zu bleiben", sagte Macron dem Sender BFM TV.

Anlass für die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs war ein mutmaßlicher Einsatz von Chemiewaffen in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus am 7. April, bei dem Dutzende Menschen gestorben sein sollen. Syrien und Russland haben wiederholt bestritten, dass ein solcher Angriff auf die ehemalige Rebellenhochburg Duma stattgefunden hat.