US-Präsident Donald Trump hat mit einer besonders abfälligen Äußerung über illegale Einwanderer für Aufsehen gesorgt. "Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder außer Landes", sagte Trump.

Politiker der Demokraten und US-Medien verurteilten Trump: "Einwanderer sind Menschen. Keine Tiere, keine Kriminellen, keine Drogendealer, keine Vergewaltiger. Sie sind Menschen", sagte der Abgeordnete der Demokraten, Jared Polis. Die Washington Post schrieb in einem Kommentar, Trumps Aussage erinnere an die hässliche Geschichte der Entmenschlichung. Sie erinnerte daran, dass etwa Juden und Tutsi das Menschsein abgesprochen wurde, was zum Holocaust im zweiten Weltkrieg und zum Völkermord in Ruanda geführt habe.

Trump kritisierte zudem die Bürgermeisterin der Stadt Oakland in Kalifornien, wie die Washington Post berichtete. Die Demokratin Libby Schaaf habe die Bürger ihrer Stadt auf eine geplante Razzia gegen illegale Einwanderung vorab informiert und somit die Arbeit der Behörden behindert. Dadurch hätten fast alle fliehen können, kritisierte Trump. 

Der US-Präsident ist bekannt für seine diskriminierenden Aussagen gegenüber Immigranten. Im Wahlkampf verurteilte er etwa Einwanderer aus Mexiko pauschal als "Vergewaltiger".