Im Iran sind im Zusammenhang mit den Anschlägen in Teheran acht mutmaßliche Mitglieder des "Islamischen Staats" (IS) hingerichtet worden. Sie hätten die fünf Attentäter finanziell unterstützt und mit Waffen versorgt, meldete die justiznahe Nachrichtenagentur Misan. Die bereits im Mai ergangenen Todesurteile wurden der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge am Samstag vollstreckt.

Der Prozess gegen insgesamt 26 Angeklagte hatte Ende April begonnen. Die Verfahren gegen die verbliebenen Angeklagten werden laut Misan fortgesetzt.

Im Juni 2017 hatten fünf Attentäter das Parlament im Stadtzentrum und das Mausoleum von Ajatollah Chomeini südlich von Teheran gestürmt. Sie töteten 17 Menschen und verletzten zahlreiche weitere. Die von Sicherheitskräften getöteten fünf Attentäter wurden als iranische IS-Mitglieder identifiziert. Die sunnitische Extremistengruppe hatte sich noch während des Anschlags zu der Tat bekannt.