An der Grenze zum Gazastreifen ist es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza ist dabei ein Palästinenser getötet worden. Sechs Menschen seien verletzt worden. Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, mehr als 5.000 Palästinenser hätten sich entlang der Grenze zu Protesten versammelt. Es seien Steine und Sprengsätze in Richtung der israelischen Soldaten geworfen worden. Diese hätten mit Mitteln zur Auflösung von Demonstrationen und in einigen Fällen mit scharfer Munition geschossen.
Vor einer Woche waren bei ähnlichen Vorfällen vier Palästinenser getötet worden. Die militanten Palästinenserorganisationen in dem Küstenstreifen hatten danach mit einer harten Reaktion gedroht, sollte es an diesem Freitag erneut Tote geben.
Wie die israelische Polizei mitteilte, hatten Palästinenser noch vor Beginn der Proteste erneut Brandballons über die Grenze nach Israel geschickt. In den vergangenen Monaten hatten solche Flugobjekte immer wieder Brände im Grenzgebiet ausgelöst.
Seit Ende März sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza bei gewaltsamen Protesten am Grenzzaun 246 Palästinenser getötet und Tausende verletzt worden. Die Demonstranten fordern ein Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge in das Gebiet des heutigen Israel. Außerdem wollen sie ein Ende der seit mehr als einem Jahrzehnt andauernden Blockade des Palästinensergebiets am Mittelmeer erreichen, die von Ägypten mitgetragen wird. Israel und Ägypten begründen die Blockade mit Sicherheitsinteressen.
Der Gazastreifen ist weitgehend abgeriegelt, seit die radikalislamische Organisation Hamas 2007 die Macht übernommen hat. Die Hamas bekämpft Israel militärisch und wird sowohl von Israel als auch von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind in dem schmalen Küstenstreifen auf Hilfslieferungen angewiesen.
Kommentare
Hamas. Warum diesmal? Immer das gleiche Spiel. Erst werden, i. d. R. Jugendliche, an die Grenze zitiert. Dann gibt es Tote. Das kalkuliert die Hamas ganz bewusst ein. Danach kommen die Gegenreaktionen von Israel. Werden diese zu stark, sendet die Hamas Friedenssignale für einen Waffenstillstand aus. Viele Jahrzehnte immer die gleichen Aggressionen. Diese Terrororganisation will keinen Frieden, sondern permanente Aufmerksamkeit durch Schlagzeilen und Gewalt.
"Erst werden, i. d. R. Jugendliche, an die Grenze zitiert. Dann gibt es Tote. Das kalkuliert die Hamas ganz bewusst ein."
Ja, klar und die Palästinenser merken das gar nicht oder es ist ihnen egal was die Hamas mit ihren Kindern macht?
Das glauben Sie doch selber nicht.
So produziert die Hamas Märtyrer für die Propaganda. Absolut menschenverachtend.
Wie ist dieTötung des Palästinensers strafrechtlich einzuordnen : Notwehr, fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolgen oder gar Totschlag,Mord ?
Ohne weitere Aufklärung könnte es alles sein...
>> Es seien Steine und Sprengsätze in Richtung der israelischen Soldaten geworfen worden. Diese hätten mit Mitteln zur Auflösung von Demonstrationen und in einigen Fällen mit scharfer Munition geschossen.<<
Von Notwehr bis Mord. Die nächsten Monate werden genaueres Zeigen.
Ziel der Hamas ist es doch, möglichst viele Tote zu bekommen. Am liebsten Kinder. Die kann man so gut in die Kameras halten. Ein absolut kranker Haufen ist das.
Aber funktioniert ja regelmässig wunderbar, was die Hamas macht.
Denn Schuld bei vielen Leuten ,ist ja immer Israel.