Der 29. März 2019 ist das offizielle Austrittsdatum Großbritanniens aus der Europäischen Union. Das britische Unterhaus entscheidet heute darüber, ob der Termin verschoben werden soll. 

Regierungschefin Theresa May will die Debatte dazu nutzen, das Parlament von einer dritten Abstimmung über das von ihr ausgehandelte Abkommen mit der EU zu überzeugen. Sollte ihr Antrag angenommen werden, würde May die EU-Staats- und -Regierungschefs um einen Aufschub für den Brexit bis zum 30. Juni bitten. 

Allerdings könnte eine Fristverlängerung auch dazu genutzt werden, um ein zweites Referendum einzuleiten. Einem Aufschub müssten allerdings auch alle EU-Mitglieder zustimmen. Brexit-Hardliner wie Nigel Farage wollen deshalb Italien, Polen und Ungarn zu einem Veto bewegen.

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