Das US-Verkehrsministerium hat Flüge von den USA nach Venezuela wegen Sicherheitsbedenken verboten. Es gebe in Venezuela Unruhen auch in der Nähe von Flughäfen, die Sicherheit der Crews sei womöglich nicht mehr gewährleistet, teilte das Ministerium mit. 

Betroffen sind nur wenige Flüge, zumal US-Airlines seit Mitte März Venezuela nicht länger ansteuern. Einige Airlines in Venezuela wickeln aber kommerzielle Flüge von und nach Miami ab.

Die meisten internationalen Fluggesellschaften stellten bereits vor Jahren den Verkehr ein. Grund ist die Krise der venezolanischen Wirtschaft.

Blockade beendet

Unterdessen ist das von der Opposition dominierte Parlament in Venezuela nach einer Blockade durch die Regierung wieder zu einer Sitzung zusammengekommen. "Wir tagen wieder", sagte der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó, der auch Parlamentspräsident ist, zu Beginn der Sitzung am Mittwoch. Um aus der Krise herauszukommen, müssten die Menschen in Venezuela "kämpfen und weitermachen", sagte Guaidó weiter. "Und hier ist Ihr Parlament, um Sie zu begleiten und Sie aus dieser Krise herauszuholen", fügte der Oppositionsführer hinzu.

Am Dienstag hatten Sicherheitskräfte das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Caracas abgeriegelt. Abgeordnete der Opposition wurden nach eigenen Angaben von der Nationalgarde und vom Inlandsgeheimdienstes Sebin am Betreten des Gebäudes gehindert. Guaidó warf der Regierung des umstrittenen Staatschefs Nicolás Maduro vor, die Nationalversammlung "mit Gewalt knebeln" zu wollen.